Partnervermittlung 656 analog, Freizeitkontaktbörse steht einer Partnervermittlung gleich

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AG Frankfurt OderAz. Der Vollstreckungsbescheid des Amtsgerichts Aschersleben vom Die Klägerin hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Auf einen Anruf der Beklagten hin begab sich eine Mitarbeiterin der Klägerin am In diesem Zusammenhang wurden mir 5 Anforderungsscheine ausgehändigt.

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Über unsere Freizeitkontaktbörse findet sich sicherlich jemand. Die Freizeitkontaktbörse der … ist aber nicht zur Partnervermittlung gedacht. Nach Angaben der Beklagten erhielt lustige kennenlernen kollegen zwar eine Telefonnummer, ohne dass sich jedoch ein Treffen daraus ergab.

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Die Beklagte behauptet, im November eine Kündigung des Vertrages zum Die Klägerin macht nunmehr die restliche Jahresgebühr von 2. Die Klägerin hat Anfang November das Mahnverfahren eingeleitet. Nach Erlass des Mahnbescheides hat die Beklagte hiergegen zunächst Widerspruch eingelegt, danach den Widerspruch jedoch wieder zurückgenommen.

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Daraufhin hat die Klägerin am Gegen diesen ihr am Die Partnervermittlung 656 analog hält diesen Einspruch für unzulässig. Sie verweist insoweit auf einen von der Beklagten mit Datum vom 2.

Die Klägerin beantragt, den Einspruch der Beklagten zu verwerfen, hilfsweise, den Vollstreckungsbescheid des Amtsgerichts Aschersleben aufrechtzuerhalten. Die Beklagte beantragt, wie austenoriert den Vollstreckungsbescheid aufzuheben und die Klage abzuweisen.

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Die Beklagte hält den Einspruch für zulässig, zumal der Verzicht nicht der Klägerin gegenüber erklärt worden sei, und, so behauptet die Beklagte, auf Arglist und Druck der Klägerin zurückzuführen sei. Hierzu behauptet sie: Sie habe auf die Kontaktanzeige eines Mannes in einem unentgeltlichen Wochenblatt die dort angegebene Telefonnummer gewählt und sei auf diese Weise mit der Klägerin verbunden worden.

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Die Klägerin habe einen Hausbesuchstermin als reine Informationsveranstaltung vorgeschlagen. Bei diesem Besuch habe die Mitarbeiterin der Klägerin der Beklagten versichert, die Klägerin suche so lange, bis sie einen neuen Partner für die Beklagte gefunden habe.

Erst daraufhin habe die Beklagte auf Drängen der Mitarbeiterin der Klägerin unterschrieben.

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Sie habe in Inseraten lediglich für Freizeitveranstaltungen für Singles geworben und verweist insoweit auf eine vergleichbare Anzeige Blatt Die Beklagte habe entweder über diese Anzeige, über ihren Internetauftritt oder über eine Empfehlung aus dem Bekanntenkreis die Verbindung zu ihr aufgenommen. In dem Telefonat sei bereits vereinbart worden, dass eine Mitarbeiterin der Klägerin die Beklagte zum Zwecke der Vertragsunterzeichnung aufsuchen solle.

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Gegen eine Partnervermittlung spreche zudem, dass die Mitarbeiterin der Klägerin von der Beklagten keine Angaben zur Person und zu ihren Wünschen erfragt hätte, wie es für Partnervermittlungen zwingend erforderlich sei. Die Leistungen der Klägerin dienten allein der geselligen Freizeitgestaltung.

Nach Schluss der mündlichen Verhandlungen sind noch nicht nachgelassene Schriftsätze der Klägerin vom Entscheidungsgründe Der Einspruch ist zulässig und begründet.

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Die Beklagte hat nicht wirksam auf den Einspruch verzichtet.

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